| Der Piz Buin (3312 m) liegt im Kanton Graubünden. Landeskarten 1:25 000 Nr. 1198 Silvretta. Österreichische Karte 1:25 000 Nr. 2101 West Gaschurn. Der Piz Buin als höchster Gipfel und südlichster Punkt Voralbergs liegt im Silvretta-Hauptkamm. Die Grenze zwischen Graubünden (Schweiz) und Voralberg (Österreich) läuft in west-östlicher Richtung durch den Gipfel. In der Silvretta wird der Piz Buin an Höhe nur von der riesigen Pyramide des Piz Linard (3410 m) im Süden und vom Fluchthorn (3399 m) im Osten übertroffen. Der Piz Buin, im Zentrum der Silvrettagruppe gelegen, ist deren bedeutendster und bekanntester Gipfel. An schönen Tagen ist kaum Einsamkeit zu erwarten, ist er doch ein äusserst beliebtes Tourenziel. Die Besteigung bietet bei guten Bedingungen, abgesehen vom berühmten „Kamin“ (Kletterei II) am Gipfelkopf, keine besondere Schwierigkeit. Die Erstbesteigung fand am 14 Juli 1865 durch Joseph Anton Specht und Johann Jakob Weilenmann mit den Führern Jakob Ofitscher und Franz Pöll statt. Sie erreichten den Gipfel über den traditionellen, normalen Weg. Piz Buin ist ein rätoromanischer Name und bedeutet „Ochsenspitze“, er wird Piz Bu-inn ausgesprochen. Vom Gipfel hat man eine umfassende Sicht auf die umliegenden Berge der Silvretta und in die Ötztaler Alpen, die Ortlergruppe, das Verwall und die Bernina. Im Süden die Pyramide des Piz Linard, des höchsten Silvrettagipfels. Am nördlichen Fusse des Piz Buin liegt der Ochsentaler Gletscher. Über dessen Zunge verläuft die Normalroute zum Piz Buin. Östlich wird er vom Wiesbadner Grätle und westlich vom Signalhorn begrenzt. Inzwischen, wie bei vielen anderen Gletschern stark geschmolzen, dient er immer noch als traditionelle Auf- und Abstiegsroute zum Biz Buin, obwohl er wegen seiner vielen Spalten nur gesichert beganen werden sollte. Vom Silvrettastausse aus, auf der Bielerhöhe, sieht man den Piz Buin schon am Ende des Ochsentales. Ausgangspunkt für die Besteigung des Biz Buin auf der Normalroute ist die Bielerhöhe an der Silvretta-Hochalpenstrasse. Am höchsten Punkt der Hochalpenstrasse (2032 m) befindet sich der Silvretta-Stausee. Die Hochalpenstrasse führt vom Vorarlberger Montafon über das Vermunt und die Bielerhöhe ins Tiroler Paznaun. Die 25,4 km lange Strasse zwischen Partenen und Galtür ist mit etwa 400 000 Benutzern eine der beliebtesten Gebirgsstrassen der österreichischen Alpen. Sie ist Werk und Eigentum der Vorarlberger Illwerke AG. Die Strasse ist Teil der Silvrettastrasse (B 188), nur im Sommer geöffnet und mautpflichtig. Die Wintersperre dauert von November bis Mai. Die Silvretta-Hochalpenstrasse entstand durch die Bautätigkeiten der Vorarlberger Illwerke (Stausee und Kraftwerksbau). Diese liessen bereits 1925, nach dem Baubeschluss für das Vermuntwerk, einen alten, unbefestigten Karrenweg von Partenen hinauf zum Vermuntsee als Transportweg verbreitern. Die endgültige Fertigstellung der Verbindung zwischen Partenen und Galtür und somit der Hochalpenstrasse erfolgte in den Jahren 1951 bis 1954. Damit war eine durchgehende Strasse geschaffen, die 1954 für den öffentlichen Verkehr freigegebenen wurde. Tourenfotos August 2011 |
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Piz Buin
vom Ochsental aus |
Piz Buin und Ochsentaler Gletscher
vom Ochsental aus |
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Signalhorn Egghorn Silvrettahorn
vom Ochsental aus |
Piz Buin
von etwa Grüne Kuppe aus |
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Wiesbadner Grätle Gr. und Kl. Piz Buin
vom Ochsentaler Gletscher aus |
Aufstieg über den
Piz Buin Südwestgrat |
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Silvrettastausee
vom Piz Buin aus |
Signalhorn Egghorn Silvrettahorn
vom Piz Buin aus |
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Piz Piz Puin
vom Ochsentaler Gletscher aus |
Wiesbadner Grätle Gr. und Kl. Piz Buin
vom Ochsentaler Gletscher aus |
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Wiesbadner Grätle Gross und Klein Piz Buin
vom Ochsentaler Gletscher aus |
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Wiesbadner Grätle Gr. und Kl. Piz Buin
vom Ochsentaler Gletscher aus |
Grüne Kuppe
vom Moränenweg aus |
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Ochsentaler Gletscher
von der Wiesbadnerhütte aus |
Piz Buin
vom Silvrettastausee aus |
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| Aufstieg: Vom Silvretta-Stausee auf markiertem Wanderweg zur Wiesbadnerhütte auf der Ostseite des Ochsentals. Von der Hütte auf dem sichtbaren Moränenweg zur Grünen Kuppe (P.2579). Um dem grossen Bruch des Ochsentaler Gletschers auszuweichen, ganz rechts (westlich) über die Gletscherzunge (Blankeisstellen!) auf den oberen Teil des Ochsentaler Gletschers steigen. Über den Gletscher zur Buinlücke (Lücke zwischen Gross und Klein Piz Buin). Der Gipfelanstieg führt nun durch die Westflanke des Piz Buin. Ist der Hang schneefrei, erkennt man Steigspuren, die zum Nordwestgrat hinaufführen. Über diesen durch den sogennanten Kamin oder über eine schottrige Rinne etwas nördlich davon (ausgesetzte Querung, in der Rinne ebenfalls Sicherungshaken wie im Kamin) auf die schuttbedeckte Westflanke und über diese zum Gipfel. Abtieg: Gleich wie Aufstieg. Zum Piz Buin sind es rund 1300 Höhenmeter und etwa 5 bis 5,5 Std. SAC-Schwierigkeitsgrad: WS = wenig schwierig. Eine Stelle Kletterei II. |
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